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Tischtennisplatten Test 2016: Die besten Platten im Vergleich

Testberichte: Die 3 besten Tischtennisplatten 2016 in der Übersicht

Modell Preis
1 Sponeta Outdoor S 6-80 e

824,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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2 Testsieger "Indoor-Tischtennisplatten" Sponeta Schoolline S5-72 i

306,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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3 Sponeta Indoor S 1-72 i

205,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Zusammengefasst: Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Tischtennisplatte ist das Spielfeld, auf dem der Sport Tischtennis stattfindet.
  • Wer Tischtennis in geschlossenen Räumen spielen will, greift zu einer Indoor-Platte, wer aber im Garten spielen möchte, sollte sich für eine Outdoor-Platte entscheiden.
  • Günstige Indoor-Tischtennisplatten bekommen Sie bereits ab 200 €, für die aufwendiger produzierten Outdoor-Tischtennisplatten müssen Sie mindestens 300 € zahlen.

Empfehlung der Redaktion: Die besten Tischtennisplatten in allen Kategorien

Testsieger

Der Testsieger unter den Tischtennisplatten ist unserer Ansicht nach eins der besten Modelle, das der Markt zu bieten hat und überzeugte uns durchweg in allen Kategorien. Auch die Kunden sind mit der Qualität dieses Produkts sehr zufrieden.

Ihnen geht gute Qualität über alles? Wenn Sie sich für dieses Modell entscheiden, werden Sie es nicht bereuen.
Testsieger "Indoor-Tischtennisplatten" Sponeta Schoolline S5-72 i

306,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Preis-Leistungssieger

Diese Tischtennisplatte überzeugte uns am meisten im Hinblick auf das Preis-Leistungsverhältnis.

Sie wollen eine Tischtennisplatte kaufen, die hohe Qualität hat, aber trotzdem bezahlbar ist? Dann haben wir hier das Richtige für Sie.
Sponeta Indoor S 1-72 i

205,00 €

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Die beste Indoor-Tischtennisplatte

Wenn Sie auf der Suche nach der besten Indoor-Tischtennisplatte sind, könnte das das Richtige für Sie sein.

Sie wollen in Ihrem Keller oder Speicher Tischtennis auf hohem Niveau spielen? Dann raten wir Ihnen zu diesem Modell.
Testsieger "Indoor-Tischtennisplatten" Sponeta Schoolline S5-72 i

306,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Die beste Outdoor-Tischtennisplatte

Im Outdoor-Segment überzeugte uns dieses Modell am meisten.

Sie wollen Tischtennis im Garten spielen und dabei höchsten Spielspaß genießen? In diesem Fall interessiert Sie bestimmt das folgende Modell.
Testsieger "Outdoor-Tischtennisplatten" Sponeta S 5-72 e / 5-73 e Outdoor

399,00 € 569,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Entscheidung: Welche Arten von Tischtennisplatten gibt es und welche ist die richtige für Sie?

Grundsätzlich lassen sich zwei verschiedene Arten von Tischtennisplatten unterscheiden:

  • Indoor-Tischtennisplatten
  • Outdoor-Tischtennisplatten

Innerhalb der beiden Arten sind dann noch weitere Unterscheidungen möglich. Indoor-Tischtennisplatten gibt es beispielweise in einem Format, in dem es bequem in so gut wie jedes Wohnzimmer passt, die Midi-Tischtennisplatte.

In der Familie der Outdoor-Tischtennisplatten kann zwischen den Outdoor-Platten für das ganze Jahr und den Modellen für den Einsatz bei moderaten Wetterbedingungen unterschieden werden. Die Modelle für das ganze Jahr sind meist aus Beton, um auch den extremsten Wetterbedingungen standhalten zu können.

Wenn Sie bis zu diesem Punkt gelesen haben, dann haben Sie sich sicher schon mit dem möglichen Kauf einer Tischtennisplatte auseinander gesetzt.

Um Ihnen die Entscheidung nun so weit wie möglich zu erleichtern, wollen wir Ihnen an dieser Stelle die Vor- und Nachteile beider Platten-Arten erläutern.

Vorteile von Indoor-Tischtennisplatten:

  • Besseres Ballverhalten
  • Günstiger als Outdoor-Tischtennisplatten
  • Näher am Wettkampfstandard

Nachteile von Outdoor-Tischtennisplatten:

  • Können nur innerhalb von Gebäuden bespielt werden

 

Vorteile von Outdoor-Tischtennisplatten:

  • Können (je nach Modell das ganze Jahr) draußen bespielt werden

Nachteile von Outdoor-Tischtennisplatten:

  • Sind häufig teurer als Indoor-Tischtennisplatten
  • Haben ein meist ein schlechteres Ballverhalten

 

Wenn Sie an weiterführenden und noch ausführlicheren Informationen an Tischtennisplatten interessiert sind, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren folgenden Ratgeber.

Ratgeber: Diese Dinge sollten Sie wissen, bevor Sie eine Tischtennisplatte kaufen

Haben Sie in unserem Tischtennisplatten Test bereits einige Modelle in die engere Auswahl gezogen? Mit unserem Ratgeber wollen wir Ihnen helfen die beste Wahl zu treffen.

Folgender Ratgeber soll Ihnen Auskunft über die wichtigsten Fragen über Tischtennisplatten geben. Wir liefern Ihnen Antworten auf Fragen wie den Preis, Art und Zubehör von Tischtennisplatten.

Warum sollte ich mir eine Tischtennisplatte kaufen?

Tischtennis ist eine sportliche Freizeitbeschäftigung für Jung und Alt.

Der Tischtennissport zählt zu den schnellsten Rückschlagsportarten der Welt. Geschick, Geschwindigkeit, Reflexe und Kondition können durch die regelmäßige Ausübung verbessert werden. Außerdem ist Tischtennis sehr variabel. Traditionell treten zwei Spieler gegeneinander an, Sie können aber auch im Doppel spielen. Im sogenannten Runde-Spiel können sogar noch weitaus mehr Spieler teilnehmen. Bei klappbarer Platte oder Benutzung einer Tischtennis Ballmaschine ist zudem auch ein Solo-Spiel möglich.

Wer sich zunächst keine eigene Tischtennisplatte anschaffen will, hat die Möglichkeit, einen Verein zu besuchen, denen einige Platten zur Verfügung stehen. Außerdem stehen in der Nähe von Schulen oder Familienparks häufig Outdoor-Platten, die von jedem frei genutzt werden dürfen.

Welche Arten von Tischtennisplatten gibt es?

Tischtennisplatten können in zwei Kategorien eingeteilt werden: Indoor- und Outdoor-Platten.

Indoor-Tischtennisplatten: Sie sind für den Gebrauch in Gebäuden gemacht und bespielt werden sollten sie auch nur in geschlossenen Räumen. Setzt man eine Indoor-Platte dennoch Feuchtigkeit aus, riskiert man, dass sie aufquillt und sich verzieht. Als Folge dessen wird sie schwerer bespielbar, das Ballverhalten wird zunehmend unvorhersehbar.

Indoor-Tischtennisplatten zeichnen sich im Gegensatz zu Outdoor-Platten durch ein besseres Ballverhalten aus. Der Ball springt höher und rascher ab, was ein dynamischeres Spiel ermöglicht. Aus diesen Gründen sind im Wettbewerbsbereich auch ausschließlich Indoor-Tischtennisplatten zu finden.

Ein weiterer Vorteil spiegelt sich im Preis wieder. Indoor-Tischtennisplatten bestehen aus einfacheren Materialien als Outdoor-Tischtennisplatten das macht sich auch an den Anschaffungskosten bemerkbar.

Der klare Nachteil gegenüber den Outdoor-Tischtennisplatten ist die Beschränkung auf den Innenbereich. Auch bei gutem Wetter sollte davon abgesehen werden, Indoor-Platten nach draußen zu stellen.

Outdoor-Tischtennisplatten: Sie sind der Gegenpart zu den Indoor-Tischtennisplatten und dafür konzipiert, Wind und Wetter standzuhalten und trotzdem nicht an ihrer Qualität einzubüßen. Hergestellt werden sie entweder aus Aluminium-Verbundplatten oder Melaminharz. Diese im Vergleich zu den Indoor-Platten kostspieligeren Materialien treiben auch den Preis von Outdoor-Tischtennisplatten in die Höhe. Wer aber vorhat, Tischtennis draußen zu spielen, sollte unbedingt auf eine Outdoor-Platte zurückgreifen.

Eine besondere Spielart der Outdoor-Platten stellt die ganzjährig bespielbare Variante dar. Modelle dieser Art bestehen aus Beton oder ähnlich unanfälligen Materialien. Sie sind nicht klappbar und aufgrund der verwendeten Materialien sehr schwer und wenig mobil. Dafür können sie das ganze Jahr über bespielt werden und müssen auch nicht während des Winters in den Keller oder Schuppen gestellt werden. Darüber hinaus besteht das Netz häufig aus Metall und kann daher nicht verwittern oder reißen. Aufgrund des hohen Preises kommen diese Platten nur selten im Haushaltsbereich vor, sondern finden eher im öffentlichen Bereich, beispielsweise vor Schulen oder in Parks, ihren Bestimmungsort.

Der Nachteil der typischen Outdoor-Platten gegenüber den Indoor-Platten besteht zusammengefasst also aus einem schlechteren Ballverhalten und einem höheren Preis, was diese Platten für den Vereinssport unattraktiv macht.

Welche Tischtennisplatte ist die Beste für mich?

Die optimale Tischtennisplatte muss zu Ihren Bedürfnissen passen.

Wollen Sie draußen spielen? Dann ist eine Outdoor-Tischtennisplatte das Richtige für Sie.

Haben Sie viel Platz im Keller oder Speicher und wollen Sie Wettbewerbsverhältnisse simulieren? Dann sollten Sie sich für eine Indoor-Tischtennisplatte entscheiden.

Wieviel muss ich für eine Tischtennisplatte ausgeben?

Die Preise einer Tischtennisplatte richten sich nach verarbeiteten Materialien, Ausstattung und Eigenschaften.

200 € bis 800 € werden für Tischtennisplatten bezahlt. Die extreme Preisspanne erklärt sich durch die unterschiedliche Beschaffenheit der Platten. Outdoor-Platten beispielsweise sind generell teurer, da sie in der Herstellung aufwendiger sind.

Auch im Segment der Indoor-Tischtennisplatten gibt es große Preisunterschiede. Wer Tischtennis als Hobby betreiben will, wird sich sicher auch schon mit einer günstigen Platte zufriedengeben, die bereits ab 200 € zu haben sind. Wer aber Wert auf die hohe Qualität der Platte legt und sie als Training für den Vereinssport nutzen will, sollte sich für eine Indoor-Tischtennisplatte mit Wettbewerbsmaßen entscheiden.

Welches Zubehör gibt es für meine Tischtennisplatte?

Je nachdem, was Sie für Ihre Tischtennisplatte ausgeben wollen, steht Ihnen eine große Palette an Zubehör zur Auswahl.

Wenn Sie gerade mit dem Tischtennissport starten, sollten Sie das Wichtigste neben der Tischtennisplatte nicht vergessen: die Tischtennisschläger. Mit ihnen wird der Sport erst möglich.

Wer gerne mal alleine trainiert, könnte sich für eine Tischtennis Ballmaschine interessieren. Diese schießt Ihnen Bälle in unterschiedlichen Flugbahnen über das Netz, um Sie optimal auf das nächste Match vorzubereiten.

Wenn Sie eine Outdoor-Tischtennisplatte Ihr Eigen nennen und der folgende Artikel nicht mit inbegriffen war, sollten Sie über den Kauf einer Schutzhülle für Tischtennisplatten nachdenken. Outdoor-Tischtennisplatten sind zwar für den Einsatz draußen konstruiert, aber extreme Wetterbedingungen oder dauerhafte Feuchtigkeit setzen der besten Platte über kurz oder lang zu. Schützen Sie Ihre Platte mit einer Schutzhülle und erhöhen damit die Lebensdauer des Spielgeräts.

Sie haben nach einem harten Tischtennis-Training schmerzende Füße? Vielleicht liegt es an den falschen Schuhen! Mit speziell für diesen Sport entworfenen Tischtennisschuhen gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Besondere Sohlen dämpfen Stöße ab und spezieller Belag verhindert das Rutschen auf glattem Hallenboden und ermöglicht schnelle Stopps.

Wie baue ich meine Tischtennisplatte auf?

Um Ihnen eine Idee vom Aufbau einer Tischtennisplatte zu geben, zeigen wir Ihnen hier als Beispiel ein Montagevideo des Sponeta S 2-72 e / S 2-73 e Tischtennistischs.

 

Wo kann ich eine Tischtennisplatte kaufen?

Tischtennisplatten können Sie heutzutage einfach übers Internet beim Händler Ihres Vertrauens erwerben. Über den Versand erhalten Sie das Produkt bequem nach Hause geliefert. Zusammenbauen müssen Sie sie allerdings meist selbst.

Die meisten Tischtennisplatten werden auf folgenden Plattformen verkauft:

  • Amazon
  • Real
  • Ebay
  • Sport Tiedje

Was sind die bekanntesten Hersteller von Tischtennisplatten?

Sponeta. Dieses in Thüringen ansässige Unternehmen produziert als einer der weltweit größten Hersteller weltweit Tischtennisplatten. Neben Platten und Tischtenniszubehör führt und produziert Sponeta außerdem schon seit 1991 Möbel für Schul- und Bürobedarf.

Donic Schildkröt. Das 1889 in Mannheim gegründete Unternehmen Schildkröt produzierte zunächst Tischtennisprodukte für den Hobbybedarf. Später fusionierte die Firma mit Donic, einem Unternehmen, das sich auf Tischtennisprodukte für den Profibedarf spezialisiert hatte. Beide zusammen wurden zu der Firma, die heute aus dem Tischtennissport nicht mehr wegzudenken sind.

Joola. Die Firma Joola wurde in den 1950er Jahren gegründet und sitzt heute in Rheinland-Pfalz. Außer Tischtennisplatten produziert Joola noch Schläger, Bälle, Schuhe und weiteres Tischtenniszubehör.

Cornilleau. Dieses Unternehmen hat seinen Sitz in Frankreich und wurde 1946 von seinem Namensgeber Emile Cornilleau gegründet. Im Laufe der Jahre machte sich die Firma durch die Unterstützung bekannter Tischtennisspieler einen Namen und entwickelte mit diesen seine Produkte weiter.

Wie sind die Tischtennisregeln?

An dieser Stelle wollen wir Ihnen einen Überblick über die gängigen Tischtennisregeln geben, damit Sie mit ihrer neu erworbenen Tischtennisplatte gleich loslegen können.

Der Tisch. Wenn Sie Interesse daran haben, möglichst wettkampfnahe zu trainieren, dann sollten Sie darauf achten, einen Tischt mit internationalem Turniermaß zu wählen. Die Oberfläche, oder auch die Spielfläche, muss 2,74 m lang und 1, 525 m breit sein, 76 cm vom Boden entfernt sein und waagerecht komplett eben aufliegen. Die meisten Tischtennisplatten, die man heute kaufen kann, erfüllen aber ohnehin diese Maße.

Wer es ganz genau nimmt, kann auch noch auf weitere Details achten. Ein regelkonformer Ball, der aus 30 cm Höhe auf die Platte fallengelassen wird, muss von jeder Stelle der Platte ca. 23 cm hoch springen.

Die Oberfläche des Tisches muss gleichmäßig in einer dunklen Farbe gehalten sein und entlang der Seitenlinie und entlang der langen Kanten eine weiße schmale Grundlinie aufweisen.

Durch das parallel zu der Grundlinie verlaufende Netz wird die Oberfläche in zwei gleichgroße Spielfelder geteilt. Jedes Spielfeld ist seinerseits durch eine schmale Mittellinie unterteilt.

Der Ball. Der Ball muss gleichmäßig rund sein und ein Durchmesser von 40 mm haben. Wiegen sollte er 2, 7 g. Das Material ist entweder Zelluloid oder ein vergleichbares Material. Farblich sollte er in mattorange oder mattweiß gehalten sein, um in Turnieren zugelassen werden.

Der Tischtennisschläger. Mindestens 85 % des Schlägerblattes müssen aus Holz bestehen. Das Material, mit dem das Holz belegt ist, muss das Schlägerblatt komplett bedecken, darf dabei aber nicht über den Rand überstehen. Beide Seiten müssen von matter Farbe sein, eine Seite rot und die andere schwarz.

Das Spiel. Als Ballwechsel zählt die Zeit, in der der Ball im Spiel ist. Im Spiel ist er ab dem Moment, indem er zwecks Aufschlags hochgeworfen wird, bis der Ballwechsel entschieden wird. Wenn das Ergebnis eines Ballwechsels nicht gewertet wird, dann handelt es sich um eine Wiederholung, auch Let genannt.

Als Schlag zählt eine Berührung des Balls mit dem Schläger oder der Schlägerhand unterhalb des Handgelenks.

Jedes Spiel, das professionellen Anforderungen genügen will, muss von einem Schiedsrichter überwacht und geleitet werden.

Der Aufschlag selbst muss auf folgende Art und Weise erfolgen:

Der Ball, der in der geöffneten Hand ruht, wird ohne Effekt mindestens 16 cm senkrecht in die Luft geworfen, fällt wieder hinunter und wird dann geschlagen. Der Ball muss dann zunächst das eigene Spielfeld berühren, dann über das Netz das Spielfeld des Gegners berühren.

Wenn der Ball das Netz berührt, dann zählt das als Netzaufschlag und muss wiederholt werden. Wird der hochgeworfene Ball beim Aufschlag nicht getroffen, wird das als Fehler gewertet und der Gegner bekommt einen Punkt. Jeder Spieler schlägt nacheinander zweimal auf, danach bekommt der Gegner den Aufschlag. Beim Doppelspiel muss der aufschlagende Spieler den Ball diagonal von seiner Vorderhand in die Vorhandseite des Gegners spielen. Beim Einzelspiel gibt es keine Beschränkungen.

Ist der Ball im Spiel, muss der Ball direkt, anders als beim Aufschlag, auf die Tischseite des Gegners gespielt werden. Den Ball direkt aus der Luft anzunehmen, ist verboten. Bevor der Ball auf die gegenüberliegende Tischseite trifft, darf er lediglich den Pfosten, noch das Netz berühren. Wenn der Ball dagegen die Kleidung, die Decke oder die Wand berührt, dann wird das auch als Fehler gewertet. Der Ball auf der Gegnerseite wird nur anerkannt, wenn er die Oberkante des Tisches berührt, die Seite des Tisches dagegen gilt nicht.

Ein Satz gilt dann als gewonnen, wenn ein Spieler zuerst 11 Punkte gewonnen hat. Wenn allerdings beide Spieler 10 Punkte erreicht haben, dann kommt es zu einer Satzverlängerung. Der Spieler, der zuerst mit zwei Punkten Vorsprung führt, gewinnt das Spiel. Nach einem Satz werden die Seiten getauscht. Im letzten Satz wird die Seite erreicht, nachdem einer der Spieler fünf Punkte erreicht hat.

Ein Spiel besteht aus drei Sätzen. Im Höchstfall können fünf Sätze gespielt werden, wenn bei einem zwei zu zwei Satzgleichstand der fünfte Satz die Entscheidung bringt.

Kaufkriterien: Darauf sollten Sie achten, wenn Sie sich für den Kauf einer Tischtennisplatte interessieren

Verwendungszweck

Wer sich eine Tischtennisplatte kaufen will, sollte zunächst bedenken, in welchem Umfeld die Platte zum Einsatz kommen soll.

Wenn Sie im Keller oder auf dem Dachboden genug Platz finden, um diesen Sport dort zu betreiben, kommt eine Indoor-Tischtennisplatte für Sie in Frage. Wichtig ist dabei, dass die gewählte Örtlichkeit so trocken wie möglich ist. Zu viel Feuchtigkeit kann Ihrer Tischtennisplatte schaden und das kann den Spielspaß stark einschränken.

Sind Sie gerne an der frischen Luft und wollen mit Ihrer Familie oder Freunden im Garten Tischtennis spielen? Dann ist eine Outdoor-Tischtennisplatte die richtige Wahl. Diese Tischtennisplatten sind unempfindlich gegen Wind und Wetter und können je nach Modell das ganze Jahr bespielt werden. Lassen Sie Ihren Garten durch eine attraktive Tischtennisplatte aufwerten!

Beweglichkeit

Tischtennisplatten haben je nach Modell ein beträchtliches Gewicht.

Besonders schwer sind aufgrund der verbauten Materialien Outdoor-Tischtennisplatten. Wer sich den Transport einer bis zu 110 Kg schweren Platte einfach machen will, achtet beim Kauf darauf, dass seine Tischtennisplatte Rollen hat. Diese ermöglichen den komfortablen Transport. Gut ist es außerdem, wenn es mindestens eine Rolle an jedem Bein gibt, besser noch sind frei drehbare Doppelrollen. Diese ermöglichen das rangieren um enge Kurven. Einige Outdoor-Platten verfügen darüber hinaus noch über extra große Räder, die den Einsatz in unwegsamen Gelände erleichtern.

Klappfunktion

Tischtennisplatten sind meist recht sperrig. Wer auf den Platz angewiesen ist, sollte sich eine Tischtennisplatte mit Klappfunktion kaufen.

Die meisten Klappsystem an Tischtennisplatten sind intuitiv bedienbar und können so auch von Ihrem Nachwuchs bedient werden. Damit dabei keine Unfälle passieren, sind die meisten Klappsysteme kindersicher. Das heißt, dass es so gut wie unmöglich ist, sich die Finger zu klemmen, außerdem verfügen die meisten Platten eingeklappt über einen seitlichen Einstiegsschutz und verhindern so, dass kleine Kinder zwischen den Platten hängenbleiben. Mit einem Klappsystem können Sie durch ein paar Handgriffen die Fläche der Platte stark verkleinern und haben auf diese Weise schnell und einfach Platz gewonnen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Tischtennis

Historisches

Die Ursprünge des Tischtennissports liegen in England. Dort wurde es auch zum ersten Mal (1874) schriftlich erwähnt. Walter Clopton Wingfield machte es bekannt. Zunächst bestand das Spiel aus einem Holzkoffer, der die Spielregeln und das Spielgerät, damals noch ein Hammer, Schnüre zur Befestigung auf dem Rasen. Wie der Name es schon andeutet, entwickelte sich der Sport aus dem klassischen Tennis. Am Anfang war es noch ein Spiel des englischen Adels und wurde stets draußen gespielt. Gespielt wurde mit einem Ball aus Gummi oder auch einer Korkkugel.

Aufgrund des in England vorherrschend schlechten Wetters wurde das Spiel in die Häuser verlegt und Tische als Spielfeld verwendet. Ein Netz, wie es heute genutzt wird, wurde damals noch durch eine Schnur ersetzt, als Schläger nahm man Federballschläger oder andere zum Schlagen geeignete Gegenstände.

Ende des 19. Jahrhundert brachte James Gibb aus den USA Bälle aus Zelluloid mit. Diese gaben dem Sport dann aufgrund des entstehenden Geräuschs den Namen Ping Pong. Die in den folgenden Jahren entstehenden Schläger wurden mit Kork, Schmirgelpapier oder Tierhaut bespannt, um ein besseres Ballverhalten zu erzielen.

Anfang des 20. Jahrhunderts entstand dann im Ursprungsland der erste Verein.

1902 wurde der Gummibelag mit Noppen für die Schläger entwickelt.

Das erste internationale Tischtennisturnier fand in Wien im März 1902 statt und dauerte drei Tage. Damals wurden noch kleinere Tische verwendet, üblich waren Maße von 1, 84 m in der Länge und 92 cm in der Breite. Bei den Herren konnte Edward Shires, bei den Damen Grete Pietrzikowski den Sieg für sich entscheiden.

Zu dieser Zeit war Tischtennis noch dabei, sich in der Sportwelt zu verordnen, denn es fiel ihm anfangs schwer aus dem Schatten des verwandten Tennis zu treten.

Waren bis zum 2. Weltkrieg die führenden Tischtennisspieler aus Ungarn, Tschechien und Rumänien, so wurden sie nach 1953 von Japanern abgelöst. Diese bereicherten den Sport außerdem noch mit einigen Innovationen. Sie entwickelten den Topspin und beschleunigten das Spiel durch auf das Holz geklebte Schaumstoffmatten. Erst Anfang der 1980er Jahren konnten Europäer aufholen.

Bekannte Tischtennisspieler

In Deutschland ist wohl der 8. März 1981 geborene Timo Boll der bekannteste Tischtennisspieler. Der Linkshänder glänzt durch seinen guten Vorhand Topspin. Er ist Linkshänder und war 2003 Erster der Weltrangliste. Des Weiteren wurde er achtmal deutscher Meister, zweimal Europameister im Einzel und Doppel, siegte in den China, Polish und German Open und gewann zweimal den World Cup.

Wang Liqin ist ein bekannter Spieler aus China. Er ist Rechtshänder und seine Stärken bestehen in seiner Schnelligkeit, seinem Rückhand Topspin und seinen präzisen Flips. Er führte zwischen 2005 und 2007 die Weltrangliste an und gewann die Korea, Singapore und China Open, außerdem wurde er 2000 Olympia Sieger im Doppel.

Ein weiterer bekannter chinesischer Spieler ist Wang Hao. Der Rechtshänder gewann den ersten Platz im Einzel bei den Asienmeisterschaften 2007, wurde Dritter beim World Cup 2005, Zweiter bei den olympischen Spielen 2004 und WM-Mannschaftssieger 2004. Zudem führte er 2007 und im darauffolgenden Jahr die Weltrangliste an.

Ma Lin, ebenfalls ein Rechtshänder aus China, war 2004 und 2007 Weltranglistenerster, gewann viermal den World Cup und 14-mal das Pro-Tour Turnier.

Der letzte Spieler unserer Liste ist der aus Schweden stammende Jan Ove Waldner. Er wurde 1996 Europasieger, 1989 und 1997 Weltmeister und 1992 Olympiasieger

Rekorde

Der längste Ballwechsel im Guinness-Buch der Rekorde ist das 8 h 30 min dauernde Spiel zwischen Max Fergus und Luke Logan in Stoughton, Wisconsin.

Am siebten Februar 1993 schafften die Schwestern Jackie Bellinger und Lisa Lomas in Ipswich, Großbritannien 173 Ballkontakte innerhalb einer Minute, das entspricht ca. drei Ballkontakten in der Sekunde.

Der größte Rundlauf in der Geschichte fand am 21. Juni 2002 auf dem Marktplatz in Stuttgart statt. 454 Hobbyspieler spielten an 50 Tischen etwas über eine Stunde.